Golf ist die stete Balance auf dem schmalen Grat zwischen Himmel und Hölle. Der Weg über den Platz ist gespickt mit Gefühlsregungen aller Art, nur selten liegt im Leben der romantische Wechsel zwischen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ näher beieinander.

Der Griff zum Bag, die Wahl des richtigen Schlägers, das Ansprechen des Balles, das Ringen um Konzentration, der perfekte Schwung – all diese Momente sind Teile eines ständigen Kampfes mit sich selbst und gegen die Scorecard, spiegeln das ewige Hoffen auf den einen richtigen Schlag, den perfekten Treffmoment, gefolgt von der bislang unerreichten Schlagweite und dem anschließenden unbändigen Glücksgefühl: „Was kostet die Welt?“

Wer regelmäßig zum Golfplatz fährt, der weiß jedoch nur zu genau: diese königlichen Momente sind sehr rar. Viele Schläge sind genau das Gegenteil von perfekt, viele Runden hinterlassen auf der Scorecard ein Sammelsurium hoher, ja zu hoher Zahlen, es reiht sich Schlag an Schlag, bis der Ball dann endlich den Weg ins Loch gefunden hat. Sechs Schläge auf einem Par 3- Loch? Unsäglich. Oft muss der Flightpartner mit netten Worten die wunde Seele streicheln. Aber ab und an dreht sich der Spieß auch um und man selbst ist der Tröster (und freut sich klammheimlich, zumindest dieses Mal an diesem Loch besser gewesen zu sein als der andere).

Golf ist ein Spiel gegen das Teufelchen auf der eigenen Schulter, denn nicht selten folgt genau dann, wenn sich die Überlegung aufdrängt, das gute Equipment dem Nächstbesten zum Verkauf anzubieten, der eine großartige Schlag, der die vergangenen zehn misslungenen Schwünge vergessen macht: „Ich kann’s doch“, schießt durch den Kopf, diesmal nicht als Golferwitz, sondern ganz ernst gemeint und beinahe trotzig. Plötzlich gibt es wieder Siegesgewissheit: „Wer sagte: Equipment verkaufen? Kommt ja gar nicht infrage.“ Jetzt erst recht, ist vielmehr die Devise. Leider reicht das Hochgefühl oft nur bis zum nächsten Schlag. Denn das Teufelchen will nur beruhigen, den Spieler in Sicherheit wiegen, trügerisch ist der Erfolg, vielleicht doch mehr Glück als Können. Es folgt prompt wieder der Weg ins Rough, ein Ballverlust droht. Ach, es ist ein steter Kreislauf zwischen Hochgefühl und trüben Gedanken. Und doch: der eine von zehn, vielleicht sogar nur zwanzig Schlägen, dieser eine macht es aus. Er überwiegt alle schlechten Gefühle bei weitem und bringt viele Golfer in Deutschland dazu, immer wieder am Abschlag zu stehen, das Gefühl der Freiheit zu genießen, welches sich einstellt, sobald der Ball aufgeteet ist. Der Alltag wird dann ganz klein, ist noch nicht einmal mehr Nebensache. Was dann einzig zählt, ist der Ball. Bei allem Ärger um missratene Schläge ist Golf dennoch unterm Strich vor allem eins: Entspannung pur in freier Natur.

Also heißt es: weiter zu üben, vielleicht mal wieder eine Trainerstunde zu buchen oder über neue Schläger nachzudenken. Denn es kann durchaus an der Badehose liegen, wenn der Bauer nicht schwimmen kann. Auch im Golfsport hat modernste Technik Einzug gehalten und ein neuer Driver kann eventuell dauerhaft die zehn Meter mehr Schlagweite bringen, um die man schon so lange kämpft. Neue Materialien können helfen, „Fehlerverzeihung“ ist da nur eines unter vielen Stichworten. Nicht nur der eigenen Technik hilft es, manchmal ist auch einfach ein neuer Trolley Balsam für die Seele, er ist problemloser zusammenzuklappen, passt besser ins Auto und sorgt schon bei der Vorbereitung auf die bevorstehende Runde für das gute Gefühl, das dem erfolgreichen Spiel zugrunde liegt.

Auf dieser Seite soll nun das vielfältige Equipment beleuchtet werden, das den Weg zum guten Golfer ebnen kann. Vom richtigen Eisensatz über einen guten Putter, vom Ball über den Handschuh bis zur Kleidung. Ein Überblick für Anfänger wie auch Fortgeschrittene. Und letztlich auch der Beweis, dass Golf nicht so teuer ist, wie viele noch immer glauben. Die Jagd nach dem Ball ist auf dem Weg, zum echten Volkssport zu werden. Deshalb: Viel Spaß beim Stöbern.

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